Woran Sie seriösen Personenschutz erkennen.
Der Begriff Personenschützer ist nicht geschützt. Ihre Sicherheit schon, wenn Sie richtig auswählen. Sieben prüfbare Merkmale, bevor Sie Ihre Sicherheit in fremde Hände legen.
Jeder darf sich so nennen.
Bodyguard, Personenschützer, Sicherheitsexperte: Diese Worte darf in Österreich jeder auf eine Visitenkarte drucken. Was niemand drucken darf, ist eine Gewerbeberechtigung, die er nicht besitzt, und eine Zertifizierung, die er nie bestanden hat. Genau dort beginnt seriöse Auswahl: nicht beim Auftreten, sondern bei den Nachweisen.
Sieben Merkmale, ein Maßstab.
- Gewerbeberechtigung: Sicherheitsgewerbe nach § 94 Z 62 GewO 1994, nachprüfbar im öffentlichen GISA-Register
- Zertifizierte Ausbildung: ISO-17024-Zertifizierung als Close Protection Officer (CPO), geprüft von unabhängiger Kommission
- Lagebild vor Preis: Erst die Analyse Ihrer Situation, dann das Gespräch über Kosten
- Schriftliches Konzept: Leistung, Team und Kalkulation stehen vor Beginn auf Papier
- Verschwiegenheit: Wer Ihnen Kundennamen nennt, wird auch Ihren Namen nennen
- Versicherung und Struktur: Haftpflichtdeckung, Vertretungskette und ein erreichbarer Ansprechpartner statt Einzelkämpfer
- Ruhiges Auftreten: Kompetenz zeigt sich in Planung und Haltung, nicht in Posen
Wann Sie das Gespräch beenden sollten.
- Ein Preis am Telefon, ohne eine einzige Frage zu Ihrer Lage
- Referenzen mit klingenden Namen, ungefragt serviert
- Fotos in Kampfmontur, Ausrüstung als Verkaufsargument
- Barzahlung ohne Vertrag, Leistung ohne Konzept
- Zeitdruck als Methode: Wer Ihre Angst bewirtschaftet, will nicht Ihre Sicherheit
Was Interessenten uns fragen.
Ist „Personenschützer" in Österreich eine geschützte Berufsbezeichnung?
Nein. Die Bezeichnung kann jeder führen. Geschützt ist die Tätigkeit: Bewachung und Personenschutz erfordern eine Gewerbeberechtigung für das Sicherheitsgewerbe (§ 94 Z 62 GewO 1994), die die Behörde nur nach Prüfung von Zuverlässigkeit und Befähigung erteilt und die im öffentlichen GISA-Register nachprüfbar ist.
Welche Ausbildung sollte ein Personenschützer nachweisen?
Maßstab ist eine Zertifizierung nach ISO 17024 als Close Protection Officer (CPO): eine Personenzertifizierung, die eine unabhängige Kommission nach Prüfung in mehreren Disziplinen vergibt, von der Lageanalyse über Erste Hilfe bis zur Eskorteführung. Interne Zertifikate, die ein Anbieter sich selbst ausstellt, sind kein Ersatz.
Was ist ein Lagebild und warum ist es wichtig?
Das Lagebild ist die strukturierte Analyse Ihrer Situation: Gefährdung, Umfeld, Anlässe, Gewohnheiten. Es entscheidet, welcher Schutz angemessen ist, und es ist die Grundlage jeder seriösen Kalkulation. Ein Anbieter, der ohne Lagebild ein Angebot legt, rät.
Warum nennen seriöse Anbieter keine Referenzkunden?
Weil Verschwiegenheit der Kern der Leistung ist. Wer Ihnen zeigt, wen er schützt, macht Schutzpersonen sichtbar und verhandelbar. Das Fehlen großer Namen ist im Personenschutz kein Mangel an Erfahrung, sondern ihr Beweis.
Wie ein Mandat bei uns abläuft, lesen Sie unter Arbeitsweise. Was Personenschutz kostet und warum es keine Preisliste gibt, steht unter Kosten & Ablauf.
Vertrauen prüft man, bevor man es schenkt.
Prüfen Sie uns. Frage für Frage.
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